johann huber 02Nördlich von Landshut, in Gstaudach, liegt Johann Hubers landwirtschaftliches Unternehmen. Die dort installierte Hackschnitzelheizung konnte ab 2011 den Wärmebedarf nicht mehr decken. Da Johann Huber für die Gemeinde Straßenbegleitgrün pflegt und somit diesen Rohstoff nutzen kann, sollte die Wärmeerzeugung wieder mit Hackschnitzel erfolgen. So  entschloss sich Johann Huber, eine  HKA 30 in Betrieb zu nehmen.

Von Beginn an glänzte Johann Hubers Anlage mit Laufzeiten von rund 8.000 Stunden im Jahr, 2015 konnte die Holz-Kraft-Anlage in Gstaudach eine Laufleistung von über 8.500 Betriebsstunden aufweisen. Die jährliche Auslastung liegt damit bei über 97 %.

Noch beeindruckender ist die einfache Herstellung der Premiumhackschnitzel, welche unerlässlich für eine hohe Laufleistung sind.

Zur Siebung des Rohmaterials wird ein einfaches Trommelsieb verwendet, das im Eigenbau aus Güllefässern entstand. Fein- und Langteile werden aus dem gehäckselten Straßenbegleitgrün gesiebt und anderweitig genutzt. Die Hackschnitzeltrocknung erfolgt in einem umgebauten Ladewagen.

Die Wärme sowie den Strom zur Hackschnitzeltrocknung produziert die Holz-Kraft-Anlage quasi nebenbei. Johann Huber versorgt mit seiner HKA 30 seinen kompletten landwirtschaftlichen Betrieb mit Strom und Wärme, das großzügige Elternhaus und den im ganzen Landkreis Landshut beliebten Gasthof mit Biergarten, den „Huberwirt“.

Sehen Sie hier das Video zum Anlagenkonzept von Johann Huber

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