Elektrofahrzeuge können mit Strom, den ein Holzvergaser von Spanner Re² aus Hackschnitzel erzeugt, beladen werden.

Rund 25 Kubikmeter trockene Hackschnitzel reichen für die Versorgung eines Elektroautos im Jahr mit Strom aus – gerechnet bei 30.000 gefahrene Kilometer und einem Verbrauch von 20 kWh/100 km. Damit können bereits im Vergleich zu einem neu zugelassenem konventionellen PKW mit durchschnittlich 130 g CO2/km jährlich rund 3,5 Tonnen CO2-Aquivalent eingespart werden. 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sieht die Elektromobilität weltweit als den „Schlüssel klimafreundlicher Mobilität“ an – vor allem, wenn der benötigte Strom regenerativ erzeugt wird. Die Zahl der Elektroautos in Deutschland steigt kontinuierlich – wenn aktuell auch noch hinter den Erwartungen. Trotzdem ist ein Wandel in puncto Mobilität spürbar, den namhafte Autohersteller bereits seit Jahren aufgegriffen haben.

Holz als Energielieferant für Elektrofahrzeuge

Spanner Re² GmbH hat sich seit nunmehr über 10 Jahren den erneuerbaren Energien verschrieben. So entwickelt und vertreibt der niederbayerische Anlagenhersteller holzbasierte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Diese erzeugen aus CO2-neutralen Hackschnitzel, Pellets oder Briketts, Strom & Wärme. Weltweit sind über 700 Holz-Kraft-Anlagen von Re² in Betrieb. „Unsere Technik hat sich mit über 20.000.000 Betriebsstunden bewährt und liefert zuverlässig und dezentral Energie und das unabhängig vom Wetter“, berichtet Thomas Bleul, Geschäftsführer der Spanner Re² GmbH.

Der mit den Holz-Kraft-Anlagen produzierte Strom kann sowohl gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz eingespeist als auch selbst, wie zum Beispiel zur Versorgung von Elektrofahrzeugen, verbraucht werden. Die Wärme kann zur Gebäudebeheizung, Warmwasserbereitstellung, in Nahwärmenetzen oder zur Holz- bzw. Getreidetrocknung genutzt werden.

„Ein gutes Wärmekonzept sowie ein guter Zugang zum Brennstoff Holz und die Begeisterungsfähigkeit des Anlagenbetreibers für diese Technologie sind für einen Holz-Kraft-Kunden essentiell“, so Bleul weiter. „Viele unserer Kunden möchten in ihrem Zuhause und Mobil energieautark sein und das natürlich ohne dem Einsatz fossiler Rohstoffe. Wir liefern ihnen dazu eine umweltfreundliche Technologie, mit der sie ihr, zumeist als Waldbesitzer, eigenes Holz zu einem Kraftstoff für Heim und Elektrofahrzeug veredeln können“, erklärt Bleul weiter.

Jährlich 3,5 Tonnen CO2eq mit „Holz-Kraft-Strom“ bei Elektrofahrzeug einsparen

Im Vergleich zu einem neu zugelassenem konventionellen PKW mit durchschnittlich 130 g CO2/km können mit einem Elektroauto, das mit Strom von der Holzvergaseranlage beladen wird, jährlich rund 3,5 Tonnen CO2-Aquivalent eingespart werden. Bei ca. 9,1 Tonnen CO2-Äquivalent, die jedes Jahr in Deutschland im Durchschnitt pro Kopf verursacht werden, entspricht das einer CO2-Emissionsreduzierung von rund 40 Prozent. 

Sehen Sie hierzu auch unsere Pressemitteilung.