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Holzverarbeitender Betrieb nutzt Holz zu 100 %

Seit 2012 erzeugt die Zimmerei Heckel mit ihrer Holz-Kraft-Anlage Strom und Wärme. Tradition und Innovation sind Werte, die bei der Zimmerei Heckel im Landkreis Unterallgäu sehr großgeschrieben werden. 25 Mitarbeiter verarbeiten pro Jahr ca. 5.000 m³ Schnittholz, Platten und Holzfaserdämmungen. Dabei wird sowohl auf Handwerkskunst, als auch auf moderne Fertigungstechniken gesetzt und das im Einklang mit der Natur. Natürlich zeigt sich diese Philosophie auch in puncto Energieerzeugung.

KWK-Anlage produziert aus Hackschnitzel Energie für Zimmerei

Mit seiner Holz-Kraft-Anlage „HKA 30“ produziert Inhaber Gabriel Heckel seinen Strom und seine Wärme selbst. Die Wärme wird für die Beheizung des Firmengebäudes genutzt und für die Versorgung eines Nahwärmenetzes. Im Sommer wird die Wärme darüber hinaus für eine Hackschnitzel-Trocknungsanlage verwendet. Den Strom speist Gabriel Heckel gegen Vergütung ins öffentliche Stromnetz ein.

Derzeit ist die HKA 30 die einzige Heizquelle in der Zimmerei. Zu Spitzenzeiten steht ein Scheitholzofen bereit, der zugeschaltet werden kann. Als Brennstoff verwendet Gabriel Heckel unter anderem aufbereitetes Straßenbegleitgrün sowie naturbelassene Holzschnitte, die bei der Holzverarbeitung anfallen. Sägemehl und Sägespäne werden zu Briketts weiterarbeitet und verkauft – das macht die Wertschöpfung im Betrieb besonders nachhaltig, denn kein Holz bleibt ungenutzt.

Weitere Holz-Kraft-Referenzen aus dem holzver- und bearbeitendem Gewerbe finden Sie unter Referenzen nach Branchen.