robert christl 500pxNördwestlich von Landshut, in Weihmichl, liegt das Sägewerk von Robert Christl. Den für ein Sägewerk hohen Wärme- und Strombedarf deckt Robert Christl seit 2014 mit einer Holz-Kraft-Anlage der Firma Spanner Re². Seine Energiekosten sind trotz hohem Bedarf minimal, denn als Brennstoff nutzt der Inhaber das bei der Holzverarbeitung anfallende naturbelassene Sägerestholz.

Repowering von BHKW-Motor auf 3.000 U/min

Seit 2017 läuft der 5,7 L-Motor des BHKW auf 3.000 U/min - und das sehr erfolgreich. Im Februar erreichte der Motor bereits über 20.000 Betriebsstunden. 

 

Holzvergaser läuft 8.4000 Stunden im Jahr 2016

Die 2014 in Betrieb genommene "HKA 45" hat bis Juli 2017 etwa 23.000 Betriebsstunden erreicht. 2016 zeigte die Holz-Kraft-Anlage mit 8.400 Stunden Laufleistung eine Jahresauslastung von 96 % auf. 

Restholz aus Sägewerksbetrieb macht Firma nahezu energieautark

Die Verwendung von selbst hergestellten Hackschnitzel ermöglicht dem Sägewerk Christl eine weitestgehend unabhängige Energieversorgung - und das mit dem kostenlosen Brennstoff Holz. Denn die KWK-Anlage wird mit dem Restholz, das im Sägewerksbetrieb anfällt, betrieben. Dazu wird das auf Normgröße gehackte Holz mit der Wärmeenergie der Energieanlage getrocknet. Die qualitativ hochwertigen Hackschnitzel können dann ungesiebt dem Holzvergaser zugeführt werden. 

Holzvergaser nach KWK-Gesetz vergütet

Die Holz-Kraft-Anlage von Robert Christl wird nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWKG) vergütet. Das ist besonders bei einer hohen Eigenstromnutzung interessant. Mit der aus Hackschnitzel erzeugten Wärme wird sowohl der Brennstoff getrocknet, als auch drei weitere Trocknungskammern sowie die Betriebsgebäude und das Wohnhaus versorgt.

  Video zum Energiekonzept von Robert Christl:

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